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Gelenke und die kalte Jahreszeit

Dez 14, 2022

Niedrige Temperaturen, Dunkelheit und eine hohe Luftfeuchtigkeit schlagen nicht nur auf
das Gemüt. Im Winter klagen viele Menschen vermehrt über schmerzende und
steife Gelenke. Die niedrigen Temperaturen führen im Herbst und im Winter zu verstärkten
Beschwerden mit den Gelenken. Mit der richtigen Behandlungen und einigen
Umstellungen im eigenen Leben kann man dem allerdings entgegenwirken.
Physiotherapie, Wärme, oder kalte Quarkwickel wirken bei vielen Gelenkschmerzen wahre
Wunder, sodass das man das eigene Leben wieder unbeschwerter genießen kann.

Der Winter und vermehrten Beschwerden

Warum es im Winter zu vermehrten Beschwerden in den Gelenken kommt, kann nicht
immer genau abgeklärt werden. Eine wichtige Rolle spielt allerdings der
heruntergefahrene Stoffwechsel des Körpers. Bei Kälte ziehen sich die Gefäße zusammen
und die Gelenke werden schlechter durchblutet. So fehlen den Gelenken wichtige
Nährstoffe. Durch einen verringerten Flüssigkeitsanteil kann die Gelenkflüssigkeit ihre
Funktion nicht mehr so gut erfüllen, sodass Reibungsschmerz verstärkt wahrgenommen
wird.

Eine weiterer verstärkender Faktor ist eine angespannte Muskulatur. Die Gelenke sind
umgeben von Muskeln und Sehnen, die wichtig für ihre Beweglichkeit sind. Bei niedrigen
Temperaturen spannen sich viele Menschen automatisch an, sodass es vermehrt zu
Verspannungen in der Muskulatur kommt. Diese angespannten Muskeln schränken die
Bewegungsfreiheit der Gelenke ein und wirken verstärkten Druck aus. Auch dadurch
nehmen Gelenkschmerzen bei vorbelasteten Gelenken zu.

Die Physiotherapie als zieldringendste Behandlungsmöglichkeit

Schmerz in den Gelenken wird in der Regel durch Verschleiß, Verspannungen oder
Entzündungen ausgelöst. Er kann in den Knien und Händen ebenso auftreten wie in den
Füßen. Besonders bei Arthrose kann es im Winter zu verstärkten Beschwerden kommen.
Rheumapatienten sind dagegen anfälliger für hohe Luftfeuchtigkeit. Die Ursache der
Beschwerden ärztlich abzuklären ist wichtig, um die richtige Behandlungsmethode für
jede individuelle Situation zu finden.

Für schmerzende und steife Gelenke gibt es viele Behandlungsmethoden. Beliebt sind
besonders Methoden, die man auch zuhause nutzen kann. Dazu gehören
Wärme, Physiotherapie und andere sanfte Sportübungen. Die Physiotherapie ist eine gute
Möglichkeit, gelenkschonend Sport auszuüben. Das ist wichtig, weil die Gelenke und
Muskeln von Bewegung leben. Sport fördert die Durchblutung und kann damit
Reibungsschmerz in den Gelenken reduzieren. Sportarten wie Spaziergänge, Schwimmen
oder Radfahren eignen sich für alle, die über schmerzende Gelenke klagen. Besonders
vielseitige Übungen für verschiedene Gelenke bietet Ihnen allerdings die Physiotherapie.

Es gibt allerdings noch weitere Methoden, um die Gelenke zur verwöhnen. In
der Physiotherapie werden dafür auch Massagen, sowie Wärme- und Kältebehandlungen
angeboten. Auch Saunabesuche oder kalte Quarkwickel können je nach Krankheitsbild
Abhilfe schaffen. Eine ausgewogene Ernährung und eine ausreichende Vitamin-DVersorgung
können ebenfalls dabei helfen, Gelenkschmerzen zu reduzieren.

Behandlung und Vorbeugung

Die kalte Jahreszeit führt bei vielen Menschen zu steifen und schmerzenden Gelenken.
Die Ursachen können vielfältig sein. Rheuma, Arthrose oder viele andere Krankheitsbilder
führen dazu, dass man im Winter vermehrt unter Beschwerden leidet. Die Behandlung
sollte auf die Ursachen abgestimmt sein. Bei vielen Menschen sind allerdings sanfte
Sportübungen und ein gesunder Lebensstil zu empfehlen.

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